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Leistungen

Kinder

Kinder, Kinder. Was f√ľr Anspr√ľche?!

Bis kleine Leute gro√ü sind, m√ľssen sich die Eltern darum k√ľmmern, dass f√ľr alles gesorgt ist. Das betrifft weit mehr als ein sch√∂nes Zuhause oder eine gute Erziehung. Schlie√ülich ist das Wohl des Kindes der Eltern wichtigste Pflicht. F√ľr beide gemeinsam. Das f√§ngt schon mit dem Namen an. Den bekommt das Kind von seinen Eltern. Nachname inbegriffen. Wenn die Eltern allerdings nicht den gleichen Namen haben, m√ľssen sie sich nach der Geburt ihres Kindes schnell entscheiden. Sonst tut dies das Familiengericht. Zudem h√§lt es auch seine Hand √ľber besonders wichtige Entscheidungen: Etwa wenn es um Immobilien, Gesellschaftsvertr√§ge oder Kredite geht. Um nur einige Beispiele zu nennen. Da haben Sie als Eltern n√§mlich keineswegs freie Entscheidungsmacht. Das Gespr√§ch mit Ihrem Notar kann hier √ľbrigens manches kl√§ren. So auch, wenn es um das Verm√∂gen Ihres Spr√∂sslings geht. Denn selbstverst√§ndlich m√ľssen Sie das als Eltern verwalten. Oder die Rechtsgesch√§fte Ihres Nachwuchses abschlie√üen und erf√ľllen. Und zwar in seinem Sinne. Bleibt noch zu sagen, dass die Rechte und Pflichten Ihrem Kind gegen√ľber immer bestehen bleiben. Bis zu seiner Vollj√§hrigkeit. Im Prinzip auch dann, wenn Sie sich trennen oder scheiden lassen.

 

Unterhalt ‚Äď alles, nur kein Kinderkram.

Soviel steht fest: Solange ein Kind nicht selbst f√ľr seinen Unterhalt sorgen kann, hat es unbedingt Anspruch auf Unterhalt. Ausbildung eingeschlossen. Dabei sind immer beide Eltern zum Unterhalt ihres Kindes verpflichtet. Auch dann, wenn es nur bei einem Elternteil lebt. Etwa, weil die Eltern geschieden sind. Um dem Kind zumindest das Existenzminimum zu sichern, legt das Gesetz den Mindestunterhalt fest. Auch sonst gibt es f√ľr Kinder vieles zu regeln. Oft geht es dabei nicht ohne Notar. Etwa wenn es um die Anerkennung der Vaterschaft eines nichtehelichen Kindes, die Zahlungspflicht oder die Sorgeerkl√§rung geht. Das ist besonders dann wichtig, wenn die Eltern bei der Geburt ihres Kindes nicht verheiratet sind. Die Sorge f√ľr das Kind k√∂nnen Sie als unverheiratete Eltern n√§mlich trotzdem gemeinsam √ľbernehmen. Vorausgesetzt, Sie heiraten. Oder geben eine Sorgeerkl√§rung vor dem Notar ab. Passiert das nicht, ist die Mutter alleine sorgeberechtigt. Nur das Familiengericht kann daran etwas √§ndern. Die Mutter ist √ľbrigens auch alleine f√ľr den Familiennamen zust√§ndig. Solange nicht beide Elternteile die Sorge f√ľr ihr Kind gemeinsam √ľbernommen haben. Wenn sie das erst tun, wenn das Kind √§lter als sechs Jahre ist, hat es ein Mitspracherecht bei Namens√§nderungen. All das sind Themen, die Sie unbedingt mit Ihrem Notar besprechen sollten. Zum Wohl Ihres Kindes.

 

Es gehört eine Menge dazu, ein Kind zu adoptieren. Fangen wir beim Papierkram an.

Wer heiratet, √ľbernimmt nicht automatisch Rechte f√ľr ein Stiefkind. Das Gesetz erlaubt lediglich, dass alle Mitglieder der Stieffamilie den gleichen Namen tragen d√ľrfen. Daf√ľr m√ľssen die Eheleute allerdings Erkl√§rungen abgeben und notariell beglaubigen lassen. Wer bei den lieben Kleinen mehr Mitsprache haben will, muss das schon regeln. Per Notar und Adoption. Eine Adoption ist immer ein Riesenschritt. Ob f√ľr eine Stieffamilie oder eine Familie, die bisher kinderlos geblieben ist. Dabei bedeutet eine Adoption auch so manche H√ľrde. Das f√§ngt damit an, dass der Annehmende zumeist mindestens 25 Jahre alt sein muss. Es sei denn, Sie adoptieren Ihr Stiefkind. Das geht schon mit 21 Jahren. Dann brauchen Sie noch Einwilligungen. Die des Adoptivkindes und seiner leiblichen Eltern. Das letzte Wort hat aber das Familiengericht. Denn nur das kann eine Adoption aussprechen.Und daf√ľr muss es sich davon √ľberzeugen, dass die Annahme dem Wohl des Kindes dient. Deshalb wird die Adoption auch in der Regel erst nach einer angemessenen Zeit in der neuen Familie ausgesprochen. Und erst, nachdem das Familiengericht ein Gutachten eingeholt hat. Schlie√ülich k√∂nnen das Jugendamt oder die Vermittlungsstelle am besten beurteilen, ob Kind und Familie zueinander passen.

 

Gl√ľcklich vereint.

Sobald die Adoption dann durch ist, hat Ihr ‚Äěneues‚Äú Kind die gleichen Rechte und Pflichten wie Ihr leibliches. Egal ob es um Unterhalt oder Erbe geht. Genauso haben Sie auch hundertprozentig das Sorgerecht. Schlie√ülich bekommt das Kind in der Regel Ihren Namen. Gleichzeitig erl√∂schen alle bisherigen Verwandtschaftsverh√§ltnisse zur ‚Äěalten‚Äú Familie. Und das kann auch nicht mehr r√ľckg√§ngig gemacht werden. Selbst dann nicht, wenn Ihre Ehe sp√§ter in die Br√ľche gehen sollte. Ein Grund, warum eine Adoption gut √ľberlegt sein sollte. Gro√üe Unterschiede macht das Gesetz bei der Adoption eines Vollj√§hrigen. Die ist n√§mlich nicht so einfach m√∂glich. Ist der Anzunehmende verheiratet, muss beispielsweise immer dessen Ehepartner zustimmen. Andererseits hat die Annahme eines Erwachsenen in der Regel nicht so weitreichende Wirkungen wie die eines Minderj√§hrigen. So bleiben normalerweise die Verwandtschaftsverh√§ltnisse zur alten Familie bestehen. Und die Verwandtschaft zu den ‚Äěneuen Eltern‚Äú kommt einfach noch dazu. Was Sie sonst noch beachten sollten, sagt Ihnen Ihr Notar. Ohnehin werden Sie bei einer Adoption auf kompetenten Rat und beweissichere Dokumente nicht verzichten wollen. Zumal der Adoptionsantrag und s√§mtliche Einwilligungen notariell beurkundet werden m√ľssen. Und das Beste zum Schluss: Die Beurkundung eines Adoptionsantrages f√ľr einen Minderj√§hrigen samt der Einwilligungen muss nicht mehr als nur rund 40 ‚ā¨ kosten. Inklusive Erl√§uterungen. Ganz sch√∂n familienfreundlich. Finden Sie nicht?



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